Diese wichtigen Punkte sollten Sie auf jeden Fall berücksichtigen.

Wie einfach ist es, eine Eigentumswohnung oder sogar ein Mehrfamilienhaus zu vermieten? Was müssen Sie als Vermieter für einen zeitlichen Aufwand betreiben, um eine Immobilie erfolgreich zu vermieten? Müssen Sie eigentlich Steuern auf die Mieteinnahmen zahlen? Diese Fragen klären wir in diesem Artikel und informieren darüber hinaus, wie einfach die Immobilienverwaltung sein kann.

Immobilie vermieten – Eigentümer und Vermieter haben Rechte aber auch Pflichten

Es ist schön, eine (zusätzliche) Einnahmequelle durch die Vermietung von Immobilien zu erhalten oder damit gar die private Altersvorsorge aufstocken zu können. Grundsätzlich raten wir aber dazu, sich im Vorfeld bewusst zu machen, dass Sie mit allen Rechten und Pflichten Vermieter sind. Sie haben folglich nicht nur das Recht auf eine monatliche Mietzahlung, sondern genauso die Pflicht, dem Mieter der Wohnung ordnungsgemäße Wohnräume zur Verfügung zu stellen.

Sie wollen eine Wohnung neu vermieten? Dann unterstützt Sie diese Checkliste bei der erfolgreichen Umsetzung!

Voraussetzung für eine schnelle und erfolgreiche Vermietung einer Wohnung ist, dass diese in einem ordnungsgemäßen Zustand ist. Führen Sie eventuelle Sanierungs – und Modernisierungsarbeiten fachgerecht durch, um die Wohnung möglichst zügig vermieten zu können und Leerstandszeiten zu reduzieren. Der Mietpreis definiert sich an den Eigenschaften des Objekts sowie dem jeweiligen lokalen Mietniveau. Je nach Region gilt es unter Umständen, die Mietpreisbremse zu berücksichtigen.
Unsere nachfolgende Checkliste unterstützt Sie, die weiteren Schritte zu organisieren und vorzunehmen:
 

  1. Einer der einfachsten und schnellsten Wege eine Wohnung zu vermieten, ist eine Anzeige in Online-Portalen, wie z.B. Immobilienscout24, Immonet oder sogar eBay Kleinanzeigen. Wichtig ist es, dass Sie hierfür ein ansprechendes Exposé gestalten, welches alle erforderlichen Informationen enthält. Die Pflichtangabe zum Energieausweis dürfen hierbei nicht vergessen werden. Um den Vermietungsprozess zu beschleunigen, können Sie in der Anzeige zusätzliche Angaben zu den gewünschten Bewerbungsunterlagen wie einer aktuellen Meldebescheinigung oder einer Selbstauskunft machen, die Mietinteressenten zur Besichtigung mitbringen sollten.
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  3. Im nächsten Schritt gilt es, die Anfragen zu bearbeiten und Besichtigungen mit den Mietinteressenten zu organisieren. Bei einer hohen Anzahl an Anfragen ist es ratsam, einige Besichtigungstermine für mehrere Interessenten anzubieten. Dadurch reduzieren Sie Ihren Aufwand und sparen Zeit bei der Suche nach einem neuen Mieter.
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  5. Wenn Sie die Wohnung langfristig vermieten wollen, ist ein gutes Mietverhältnis mit einem solventen Mieter die Grundvoraussetzung. Die Zahlungsfähigkeit des Mietinteressenten prüfen Sie idealerweise mithilfe einer Selbstauskunft, einer Bonitätsprüfung sowie einer Vorvermieterbescheinigung. Machen Sie dies in jedem Fall, bevor Sie die Wohnung vermieten. Bestehen noch Unklarheiten, laden Sie den Bewerber zu einem zweiten Termin ein. In einem persönlichen Gespräch lassen sich diese aus dem Weg räumen.
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  7. Haben Sie eine Entscheidung getroffen, setzen Sie einen Mietvertrag mit dem Mieter auf. Nach der Vertragsunterzeichnung und der Überlassung der vereinbarten Kaution vereinbaren Sie die Wohnungsübergabe. Wir empfehlen Ihnen, bereits vor dem Termin der Wohnungsübergabe die Räume zu besichtigen und nach möglichen Mängeln zu schauen. Diese sind beim offiziellen Termin im Übergabeprotokoll möglichst detailliert aufzunehmen. Mit der anschließenden Schlüsselübergabe kann der Mieter dann einziehen.

Mieteinnahmen gehören zu den 7 Einkunftsarten – was bei der Versteuerung zu beachten ist

Zunächst sind Sie als Vermieter einer Immobilie grundsätzlich zur Abgabe von Steuern verpflichtet und müssen die dadurch generierten Einnahmen aus der Vermietung in der Steuererklärung angeben. Hier gilt es die Anlage V zu Vermietung und Verpachtung auszufüllen und einzureichen. Ob und in welcher Höhe Steuern anfallen, hängt vom Einzelfall ab.

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HINWEIS

Der steuerliche Grundfreibetrag lag im Jahr 2018 bei 9.000 Euro und liegt im aktuellen Jahr 2019 bei 9.169 Euro.
Sofern Sie nicht nur eine Wohnung vermieten, müssen Sie die Mieteinnahmen aller Mietobjekte, abzüglich der Werbungskosten und Abschreibungen in Ihrer Steuererklärung angeben.

Wohnung vermieten mit Hausverwaltung?

Aus unserer jahrelangen Erfahrung wissen wir, dass es mit einigem Aufwand verbunden ist, eine Immobilie zu vermieten, weswegen sich viele Vermieter Unterstützung bei einigen Aufgaben holen. Für die Mietersuche können Sie einen Makler einschalten. Ebenso können Sie die Verwaltung und Vermietung selbst auslagern. Eine professionelle Hausverwaltung übernimmt die verschiedenen Aufgaben rund um die Vermietung und kümmert sich je nach Vertrag ebenso um die Betriebskostenabrechnung, die Kontrolle der Mieteinnahmen, das Forderungsmanagement und die Neuvermietung.
Ob die Beauftragung einer Hausverwaltung lohnenswert ist, entscheiden am Ende Sie als Vermieter. Beachten Sie jedoch, dass Sie die Kosten für die Hausverwaltung nicht auf den Mieter umlegen dürfen. Je nach Region und Anzahl der Mieteinheiten kostet die externe Hausverwaltung rund 17 bis 20 Euro pro Wohnung und Monat.
Möchten Sie neben der Erstellung eines maßgeschneiderten Finanzierungskonzeptes, von der Immobilienakquise, Steueroptimierung, Hausverwaltung sowie der Wertentwicklung Ihrer Immobilie profitieren?
 
Dann kontaktieren Sie mich, um die professionelle Unterstützung meines Expertennetzwerks zu erhalten.

Über den Autor:

Thomas Duscha ist seit 2008 im Bankensektor und Immobilienbereich tätig und einer der jüngsten professionellen Immobilieninvestoren Bernburgs.
Thomas verfügt durch eine langjährige Branchenzugehörigkeit und als privater Investor über einen weitreichenden Erfahrungsschatz, den er täglich für das erfolgreiche Investment seiner Kunden einsetzt.

    

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